

Fachgerechte Renovierung der Außenfugen an der St.-Andreas-Kirche mit besonderem Augenmerk auf den Schutz des Mauerwerks und den Erhalt des charakteristischen Fassadenbildes.
Bei diesem Referenzprojekt übernahm die Kilic Fugensanierung GmbH die Renovierung der Außenfugen an der St.-Andreas-Kirche.
Kirchenfassaden sind über viele Jahrzehnte starken Witterungseinflüssen ausgesetzt. Regen, Frost, Temperaturschwankungen und natürliche Alterungsprozesse können dazu führen, dass Fugen auswaschen, versanden, reißen oder ihre ursprüngliche Festigkeit verlieren.
Ziel der Arbeiten war es, sanierungsbedürftige Fugenbereiche fachgerecht instand zu setzen, das Mauerwerk wieder besser vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen und den charakteristischen Gesamteindruck des Kirchengebäudes bestmöglich zu erhalten.
An der Außenfassade waren alters- und witterungsbedingte Veränderungen an den Fugen sichtbar. Einzelne Bereiche konnten ihre ursprüngliche Schutzfunktion nicht mehr vollständig erfüllen.
Offene, rissige oder nicht mehr ausreichend tragfähige Fugen können Regenwasser in das Mauerwerk eindringen lassen. Bei wiederholter Feuchte- und Frostbelastung besteht die Gefahr, dass sich vorhandene Schadstellen vergrößern und langfristig auch angrenzende Ziegel oder weitere Bauteile beeinträchtigt werden.
Vor Beginn der Arbeiten mussten deshalb der Zustand der Fugen, die Beschaffenheit der Steine und die unterschiedlichen Belastungszonen der Fassade sorgfältig beurteilt werden.
Die Renovierung sollte nicht nur das Erscheinungsbild der Fassade verbessern. Im Mittelpunkt stand vor allem die Wiederherstellung einer dauerhaft funktionierenden Verbindung zwischen den vorhandenen Mauersteinen.
Die neuen Fugen sollten technisch zum bestehenden Mauerwerk passen, Feuchtigkeit besser abweisen und sich hinsichtlich Farbe, Körnung und Struktur möglichst harmonisch in das vorhandene Fassadenbild einfügen.
Zunächst wurden die sichtbaren Fugen- und Fassadenschäden untersucht und die zu bearbeitenden Bereiche festgelegt. Nicht mehr tragfähige sowie stark geschädigte Fugenabschnitte wurden kontrolliert entfernt.
Anschließend wurden die Fugenflanken sorgfältig gereinigt und von losen Mörtelresten, Staub und weiteren Rückständen befreit. Diese Vorbereitung ist wichtig, damit der neue Fugenmörtel eine zuverlässige Verbindung mit dem vorhandenen Mauerwerk eingehen kann.
Die vorbereiteten Bereiche wurden danach mit einem geeigneten Fugenmörtel neu verfugt. Während der Ausführung wurde auf eine gleichmäßige Fugentiefe, saubere Fugenkanten und eine möglichst passende Oberflächenstruktur geachtet.
Nach Abschluss der Verfugung wurden die bearbeiteten Flächen kontrolliert und fachgerecht nachbehandelt.
Die Sanierung einer Kirchenfassade erfordert einen besonders sorgfältigen Umgang mit dem vorhandenen Mauerwerk. Unterschiedliche Bauabschnitte, ältere Reparaturen und verschieden stark beanspruchte Fassadenbereiche können jeweils eigene Anforderungen an Ausbau, Reinigung und Neuverfugung stellen.
Gleichzeitig sollten die erneuerten Fugen nicht wie nachträglich eingesetzte Fremdkörper wirken. Farbe, Struktur und Ausführung mussten deshalb möglichst genau auf den vorhandenen Bestand abgestimmt werden.
Ein weiteres Ziel war es, die architektonische Wirkung und den gewachsenen Charakter des Kirchengebäudes während der Sanierung bestmöglich zu bewahren.
Durch die fachgerechte Renovierung der Außenfugen wurde die Fassade technisch und optisch aufgewertet. Die erneuerten Bereiche unterstützen den Schutz des Mauerwerks vor Regen, Feuchtigkeit, Frost und weiteren Witterungseinflüssen.
Gleichzeitig entstand ein ruhigeres und gepflegteres Fugenbild, das sich harmonisch in die bestehende Architektur der St.-Andreas-Kirche einfügt.
Die ausgeführten Arbeiten leisten damit einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erhalt der historischen Gebäudesubstanz.